Max Heilander Gedächtnispokal 7. Dezember 2025
Am 2. Advent haben die fleißigen Hände von Michael, Nicolette, Jürgen, Benni und LiMa schon frühzeitig mit dem Aufbau des Parcours begonnen, um den jährlichen Kampf um den Heilander-Pokal und die rote Laterne durchzuführen. 15 Teams von kleinen und großen Menschen und kleinen und großen Hunden traten an und gaben ihr Bestes. Es begann mit einer großen Herausforderung der Hunde. Durch einen Hooper-Bogen rennen, der gespickt war mit Wiener Würstchen. Gemeinerweise waren auch noch Wurststückchen auf dem Boden verteilt. Die allermeisten Hunde ignorierten die Verlockung und kamen folgsam zum rufenden Hundeführer.
Reicht Glühwein als Zielwasser aus? Das fragte man sich bei der nächsten Station. Hundeführer soll Spielzeug ÜBER den idealerweise brav abliegenden Hund in ein abgestecktes Viereck werfen. Das war gar nicht so einfach, weder für Mensch, noch für Hund.
Danach mussten Hund und Hundeführer zeigen was sie an Tricks drauf hatten. Von Männchen, Pfötchen geben bis Peng (Hund stellt sich tot) gab es einige Überraschungen.
Der anschließende Agility-Parcours ließ die Agi-Hunde nicht schlecht staunen. Sie sollten heute nebenher laufen, während ihre Hundeführer, einen Tischtennisball auf einem Löffel balancierend, den Parcours absolvierten. Das war ja kaum zu glauben für die Hunde, die Welt stand auf dem Kopf. Um das wieder richtig zu stellen, sprang so mancher mit seinem Menschen über die Hindernisse.
Schnelligkeit war anschließend gefragt. Auf der Rennstrecke, genau abgesteckt auf 44,44 m, waren viele, viele Verlockungen ausgelegt. Spielzeug, Beißwürste, Hetzärmel. Keine leichte Aufgabe. Einige Hunde ließen sich davon verleiten. Das war ja auch wirklich erstaunlich und interessant, was da heute so alles auf dem Hundeplatz herumlag. Die meisten aber rannten mit erstaunlicher Geschwindigkeit zu ihrem rufenden Menschen.
Auf einem Wagen ohne seitliche Begrenzung sollte der Hund 10 m weit gezogen werden. Ladungssicherung war nicht erlaubt. Auch die Frage nach Fesselung wurde von der Wettkampfleitung abschlägig beschieden. Nein, aber diese Übung war nicht nach der Hunde Geschmack. Viele verließen nach kürzester Zeit eigenmächtig dieses komische Gefährt. Und dennoch schafften es welche, bei der 10m-Marke anzukommen.
Zum Schluss sollte der Hund in einem Bällebad noch sein eigenes Spielzeug finden und seinem Hundeführer bringen. Für fast alle kein Problem.
Es fing gerade an zu dämmern, alle Wettbewerber hatten alle Stationen absolviert. Danach großes Aufräumen, was Dank der Hilfe aller Beteiligter sehr schnell erledigt war.
Drinnen im Vereinsheim war Michael schon eifrig am Auswerten der Teilnehmerbögen. Aus der Küche roch es appetitlich. Doch vor dem Essen sollte noch die Siegerehrung stattfinden.
Sonderpreise bekamen die beiden jüngsten Teilnehmerinnen. Ihnen wurde von Michael eine Tüte mit allerlei Überraschungen überreicht.
Die letzte Siegerin im Pokalkampf war Uschi mit ihrem Juri. Sie nahm die rote Laterne in Empfang, die inzwischen nicht weniger begehrt ist, wie der Pokal.
Und die diesjährige Gewinnerin des Wanderpokals war LiMa mit Imo.
Großen Beifall gab es für alle, auch für die dazwischen plazierten.
Nun öffnete sich die Küchentür und die Köstlichkeiten wurden serviert. Jutta hatte sich sehr viel Arbeit gemacht, es gab Rouladen, Blaukraut, Semmelknödel (gemacht von Jürgen) und Spätzle. Das fügte sich mit der wunderbaren Soße zu einem Essen für das man sich einen viel größeren Magen gewünscht hätte. Aber nach einer Weile ging der Nachtisch, Vanilleeis mit heißen Himbeeren und Schlagsahne, doch noch hinein.
Zur guten Verdauung all des Guten, spendierte LiMa noch eine Runde auf ihrem Sieg.
Vielen Dank an alle, die zu diesem mal wieder wunderbaren Tag beigetragen haben. Dieser Tag ist jedes Jahr eine besondere Freude und macht Hund und Herrchen und Frauchen immer sehr viel Spass.
Unsere Sieger, der 1. Sieger und der Laternensieger
Das war ein toller Parcours und ein toller Tag